Kostenträger- und Deckungsbeitragsrechnung

FK 12 Kostenträger - und Deckungsbeitragsrechnung

Die branchenunabhängige, mandanten-, mehrplatzfähige und mehrsprachenfähige Kostenträgerrechnung deckt alle Anforderungen ab, den Kostenträger zu kalkulieren, zu planen, zu simulieren und zu kontrollieren. Damit wird die gezielte Ergebnisermittlung und -steuerung möglich. Die Ergebnisverbesserung erfolgt durch die Bearbeitung der aufgezeigten Veränderungspotentiale.

Die Kostenträgerrechnung zeigt die Kosten, Erlöse und Leistungen für den Kostenträger. Kostenträger kann das Produkt, die Baugruppe, die Dienstleistung, der Prozess, der Auftrag oder das Projekt sein. Innenaufträge, die Bestandteil der Betriebsleistung (z.B. zu aktivierende Eigenleistungen) sind oder zum Zwecke der Kostenkontrolle (z.B. Forschungsaufträge) eingerichtet werden, sind ebenfalls Kostenträger. Für diese Objekte wird die Preisuntergrenze ermittelt und die Basis zur Bewertung von unfertigen und fertigen Beständen bestimmt.

Ziel ist, schlüssig die Herstellkosten, Selbstkosten, die Teilkosten, den Deckungsbeitrag und das Ergebnis eines Kostenträgers zu optimieren. Damit werden die Funktionen Preisbildung und Preispolitik, Kostenträger- und Auftragscontrolling, Grundlagen der Bestandsbewertung und Ergebniscontrolling mit diesem Programm abgedeckt und das Kalkulationsrisiko minimiert.

Durch den modularen Aufbau kann das Programm auf die Anforderungen der Kunden ausgerichtet werden, ohne den Kunden in der Vororganisation zu überfordern. Es werden verschiedene Zeitraum- und Bewertungsvarianten unterstützt. Die Integration eines List-, Bildschirm- und Feldgenerators ermöglicht die Anpassung an individuelle Bedürfnisse. Es kann sowohl modular mit den vorhandenen Fremdprogrammen, wie auch in der Softwarefamilie Flexkost eingesetzt werden.

FK 12.100 Grundmodul Kostenträgerrechnung

Das Grundmodul enthält die Stammdaten- und die Benutzerverwaltung. Kernstück sind die Kalkulationsfunktionen von Teilen, Prozessen und Aufträgen.Alle Kalkulationsobjekte können mit einer Ist-, Plan- Teil-, Prozess- und Vollkostenrechnung kalkuliert werden. In Abhängigkeit vom Zweck, der Phase im Lebenszyklus und dem Auftrags- und Herstellungstyp kann die Kalkulation als Angebots-, Vor-, Standard-, Nach- und mitlaufende Nachkalkulation durchgeführt werden. Ein Einzelbelegnachweis der Kosten, Leistungen und Erlöse unterstützt die Ergebnisanalyse. Wesentliche Stammdaten sind Teile-, Auftrags-, Kalkulationsstamm, Stückliste und Arbeitsplan.
Alternativ können mit generierten Kalkulationsschemata Kalkulationen erstellt werden (ohne Zugriff auf Stücklisten, Prozess- und Arbeitspläne).

FK12. 200 Herstellkosten Soll – Ist - Vergleich

Wesentliches Controllinginstrument ist der Herstellkosten Soll - Ist - Vergleich. Sowohl Planmengen wie auch Planpreise, -kosten, -leistungen und - erlöse werden den Istmengen, -kosten, -leistungen und -erlösen pro Kalkulationsposition gegenübergestellt und die Abweichung ausgewiesen.
Bei den Materialkosten sind dies in der Regel, Materialpreis- und Materialmengenabweichungen. Im Bereich der Herstellung sind dies Kostensatz- und Leistungsabweichungen, bei den Fertigungs- und Dienstleistungsprozessen und im Bereich der Sondereinzelkosten die Verrechnungs- und Verbrauchsabweichung.
Dies bedingt aber hohe Qualitätsanforderungen an die Daten, die in der Kostenträgerrechnung verarbeitet werden. Sofern ein Istwert aus dem bestehenden Voranwendungen, Lohn-, Materialwirtschaft, Produktionsplanung und -steuerungssystemen noch nicht verfügbar ist, wird er in der Regel durch Planwerte substituiert, so dass das Programm – Modul in Schritten eingeführt werden kann.

FK12. 300 Deckungsbeitragsrechnung

Durch die stagnierende Nachfrage, den hohen Preisdruck und die kürzeren Kostenträgerlebenszyklen wird die Orientierung am Umsatz zu einseitig. Lebenswichtig für den Bestand und die Weiterentwicklung der Unternehmen ist die ergebnisorientierte Betrachtung. Dies gilt insbesondere für die Vergütung des Vertriebs.
Mit der Deckungsbeitragsrechnung stellen wir das notwendige Steuerungsinstrument zur Verfügung. Sie ist das Bindeglied zwischen Herstellung und Markt. Mit diesen Kosten-, Erlös-, und Ergebnisinformationen gewinnt der Unternehmer zusätzliche Entscheidungsfreiräume.
Die Deckungsbeitragsrechnung unterstützt die Bereiche Vertrieb, Marketing, Produkt - Management und die Unternehmensplanung. Sie dient zur Planung, Abrechnung und Kontrolle der Produkt- und Marktsegmente. Die jeweiligen Ergebnisse und Deckungsbeiträge sind auswertbar nach Produkten, Kunden, Vertreter, Touren und anderen Controllingobjekten mit 5 verschiedenen Hierarchien. Die Anzahl der Hierarchiestufen ist unbegrenzt. Abweichungen können im Dialog mit der Drill - Down - Technik ermittelt und lokalisiert werden. Die Auswertung wird durch Sortierfunktionen unterstützt.

FK12. 400 Programmplanung

Für die Jahresbedarfsrechnungen oder jede Art von Sonderplanungen von Markt- oder Herstellsegmenten wird dieses Modul eingesetzt. Das Programm, kann z.B. aus den Vergangenheitsdaten ein Grundprogramm generieren, das mit entsprechenden Veränderungsfaktoren Ihr Jahresprogramm bildet.
Nach dieser Methode können Sie die operationale sowie auch die mittelfristige Absatz- und Umsatzplanung durchführen. Die im Programm abgebildete Anzahl zu verkaufender Kostenträger wird komplett über alle Baustufen aufgelöst und mit dem festgelegten Plannettoerlös bewertet.
Umwertungen von Kosten, Stückzahlen oder Erlösen führen zu Kapazitäts-, Kosten- und Ergebnisplanungen.
Das Programm ermittelt dafür den Materialbedarf in Form einer Mengenübersichtsstückliste, die notwendige Fertigungskapazität pro Arbeitsgang oder Prozess, sowie, die Planbezugsgrößenmengen für die Kostenstellen, Bezugsgrößen und Prozesse.
In der Auswertung werden außerdem die Deckungsbeiträge, Herstell-, Selbstkosten und das Gesamtergebnis des Programms ermittelt. Die Werte können auch für Programmteile und einzelne Kostenträger ausgewertet werden. Zur Analyse wird die Hierarchiefunktion eingesetzt. Damit lässt sich bereits in diesem Planstadium die Auswirkung von Kostensatz, Tarif-, Preis-, und Erlösänderungen aufzeigen, damit geeignete Gegenmaßnahmen das bisherige Betriebsergebnis sichern oder verbessern.

FK12. 500 Fortschrittskalkulation

Die Fortschrittskalkulation hat den Zweck, Veränderungen in den Kostensätzen, Materialpreisen, Fertigungszeiten, Sondereinzelkosten und Erlösschmälerungen einer Kalkulation durch Gegenüberstellung von Kalkulationsversionen sichtbar zu machen.
Mit diesem Verfahren kann der Controller z.B. die Ergebnisauswirkung einer Investition im Leistungsbereich, einer konstruktiven Änderung, einer Prozessänderung oder andere Kosten- und Erlösveränderungen ermitteln. Die Analyse kann für Markt- und Produktsegmente sowie für den einzelnen Kunden oder Kostenträger durchgeführt werden.

Kostenrechnung und Controlling für den Mittelstand mit FlexKost® ab 2015 mit der ERP Software InterS in Coburg

Rund 500 Projekte im In- und Ausland versetzen uns in die Lage, für den Mittelstand Kostenrechnung- und Controlling-Lösungen zu implementieren, die notwendige Ablauf- und Aufbauorganisation dafür aufzubauen und sicherzustellen.

Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Beratern

Unsere geschichtliche und persönliche Verbindung zu Dr. hc. H.G.Plaut und Prof. Dr. Wolfgang Kilger (+) und Prof. Dr. Wolfgang Männel (+) verpflichtet uns, den Wissenstransfer zwischen Theorie und Praxis ständig aktuell zu pflegen. Insbesondere haben wir in den letzten Jahren die praktische Nutzanwendung der prozesskonformen flexiblen Grenzplankostenrechnung in vielen Kundenprojekten erfolgreich umgesetzt.