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Primärkostenrechnung

FK14 Primärkostenrechnung

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Unter einer Primärkostenrechnung versteht man Ausgestaltungsformen der Kostenrechnung, bei denen die innerbetrieblichen Leistungen nicht mit komplexen Verrechnungssätzen bewertet werden. Es wird so abgerechnet, dass alle Kosten als Primärkosten sowohl in der Kostenstelle/ Bezugsgröße / Prozess, wie auch auf dem Kostenträger vollständig erkennbar sind. Dabei werden die Primärkostenanteile der Kalkulationssätze transparent. Sekundäre Kostenarten werden also vermieden bzw. im nachhinein in ihre primären Bestandteile aufgelöst. FlexKost führt die totale Primärkostenrechnung durch. Damit werden sämtliche Kostenarten bis zum Kostenträger durchgerechnet. In der Literatur spricht man von der Kostenträger – Strukturrechnung, Rückrechnung auf originäre Kostenarten oder Primärkostenrechnung.

Die Primärkostenrechnung ist nicht an ein bestimmtes Kostenrechnungsverfahren gebunden. Sie kann mit Ist-, Standard-, Voll- und Grenzkosten durchgeführt werden.

Vom mathematischen Ansatz her werden folgende Lösungsverfahren mit linearen Gleichungssystemen und Matrizen verwendet:

  • Modifizierter Gauß'scher Algorithmus- Determinantenrechnung ( Kramer‘sche Regel-) Iterationsverfahren- Inversionsverfahren

FlexKost arbeitet mit dem Gauß‘schen Algorithmus und ist ein Instrument für den / die erfahrene/n Kostenrechner /-in. Im Krankenhausbereich sowie bei der Grundstoff- und Nahrungsmittelindustrie ist diese Methode seit Jahren im Einsatz.

FK14. 100 Grundmodul

Das Grundmodul führt die Ermittlung der Primärkosten durch. Die betriebswirtschaftlichen Anwendungen sind vielfältig. Damit können zusätzlich zum Ausweis der Kostenstellen- und - trägerrechnung über hierarchische Modelle der Einsatz von Kostenarten in Kostenstellen- bzw. Kostenträgergruppen ermittelt werden. So kann z.B. der Anteil des Energieeinsatzes bei einem Kostenträgerbereich ermittelt werden, obwohl er als Bestandteil des Kostenstellenkostensatzes in der Plankalkulation nicht mehr sichtbar ist. Auswertungsmöglichkeiten sind

die Ermittlung von speziellen Preisuntergrenzen

  • abbaubare Kosten
  • ausgabewirksame Kosten (liquiditätsorientiert)

die Ermittlung bzw. die Simulation der Auswirkungen bei Änderung von Kostenfaktoren

  • Tariferhöhungen
  • Materialpreisveränderungen
  • Gemeinkostenveränderungen z.B. Energie

Auswirkungen von Preisänderungen auf Produktgruppen und Produktsprogramme

Kontrollen von Preisänderungen

FK14. 900 Mehrplatz- und Mehrmandantenversion

Das Modul macht die Primärkostenrechnung mehrplatz- und mehrmandantenfähig. Die Anzahl der Mandanten und der Benutzer ist unbegrenzt.

FK14. 950 Wartungs- und Updatevertrag

Die Kosten für einen Wartungsvertrag betragen 12 % der Lizenzgebühren per anno. Die Wartung wird per Hotline oder per Datenfernübertragung durchgeführt. Gegebenenfalls wird auch beim Kunden vor Ort das Problem gelöst.

Laufende Änderungen und Verbesserungen sind in der Updateleistung eingeschlossen.

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Rund 500 Projekte im In- und Ausland versetzen uns in die Lage, für den Mittelstand Kostenrechnung- und Controlling-Lösungen zu implementieren, die notwendige Ablauf- und Aufbauorganisation dafür aufzubauen und sicherzustellen.

Die Kern-Module sind:
FK 11: Kostenstellen- und Leistungsrechnung
FK 12: Kostenträger- und Deckungsbeitragsrechnung
FK 13: Mehrdimensionales Ergebnis- und Leistungsinformationssystem
 Zur Produkt-Übersicht Kostenrechnung und Controlling
Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Beratern

Unsere geschichtliche und persönliche Verbindung zu Dr. h.c. H.G.Plaut und Prof. Dr. Wolfgang Kilger und Prof. Dr. Wolfgang Männel verpflichtet uns, den Wissenstransfer zwischen Theorie und Praxis ständig aktuell zu pflegen. Insbesondere haben wir in den letzten Jahren die praktische Nutzanwendung der prozesskonformen flexiblen Grenzplankostenrechnung in vielen Kundenprojekten erfolgreich umgesetzt.

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